Berufsunfähigkeits- bzw. Dienstunfähigkeits­versicherung für Lehrer/Lehramts-Studenten

Glückliche Lehrkraft mit BU-Versicherung

Die Statistik zeigt, dass  gerade Lehrer, aufgrund der Arbeits- und Gesundheitsbedingungen, unter den Belastungen gesundheitlich leiden. Psychische Erkrankungen, die zu einer Berufsunfähigkeit führen, sind nicht selten. Deshalb ist hier eine Dienstunfähigkeitsversicherung sinnvoll.

Die Dienstunfähigkeits­versicherung ist auch für Lehrer / Lehramtsstudenten eine der wichtigsten Versicherungen

Absicherung gegen Dienstunfähigkeit

Wer aufgrund körperlicher oder geistiger Einschränkungen nicht mehr studieren oder den Lehrerberuf (mit Beamtenstatus) ausüben kann, gilt als „dienstunfähig“. Erst wer voll verbeamtet ist, kann mit einer Unterstützung vom Staat rechnen. Deshalb sollte die Versicherung möglichst schon während des Lehramts-Studiums abgeschlossen werden.

Notwendigkeit der Versicherung

Eine Dienstunfähigkeitsversicherung ist besonders für Lehramtsstudenten und junge Lehrer sehr wichtig. Lehrer werden häufig dienstunfähig und gehen in Frühpension, was sich natürlich auch an den Beiträgen für die Absicherung zeigt. In unserer Beratung zeigen wir, mit welchen finanziellen Einbußen man in einem solchen Fall rechnen muss und wie man dieses Risiko am besten absichert. Wir schauen uns zusammen die Vor- und Nachteile der Tarife, worauf es im Leistungsfall ankommt sowie das Preis/Leistungsverhältnis an.

Statistiken zur Dienstunfähigkeit

22%
Ablehnung

Sofern Versicherer die Zahlung von Berufsunfähigkeitsrenten ablehnen, ist in 22 Prozent der Fälle der Grund, dass der Versicherte keinen Grad der Berufsunfähigkeit von 50 Prozent erreicht hat. Bei einer guten DU-Versicherung spielt der BU-Grad hingegen keine Rolle.

10%
Dienstunfähigkeit

Etwa jeder zehnte Lehrer wird dienstunfähig!

38%
Rentenlücke

Die maximalen Dienstbezüge beim Ruhegehalt nach 40 Dienstjahren betragen 72 %. Zwar ist ein Beamter deutlich besser abgesichert als ein Angestellter, trotzdem sollten die Einkommenseinbußen nicht unterschätzt werden.

Wichtig: In den ersten 5 Jahren der Verbeamtung erhalten Beamte auf Widerruf oder Probe und junge Beamte auf Lebenszeit im Falle einer Dienstunfähigkeit noch keine Leistungen vom Staat. Insbesondere Lehramts-Studenten haben deswegen einen umso höheren Bedarf nach einer Dienstunfähigkeitsversicherung und können sich damit gleich den günstigeren Beitrag sichern.

Gründe für die Dienstunfähigkeit

Psychische Erkrankungen sind auch bei Lehrern eine der häufigsten Gründe für die Dienstunfähigkeit.

10%
Unfälle
14%
Krebs
22%
Erkrankungen Skelett / Bewegungsapparat
31%
Nerven- und psychische Erkrankungen
8%
Herz & Gefäße
15%
Sonstige Erkrankungen

Im Falle einer Dienstunfähigkeit:

Beispiel: Ein verbeamteter Lehrer, mit einem früheren Einkommen von ca. 2.500 Euro (netto), erhält bei einer Dienstunfähigkeit eine Rente von ca. 1.400 Euro (netto). Ein Unterschied von mehr als 1.000 Euro! 1.000 Euro die monatlich fehlen! Da die Dienstunfähigkeitsrente meist nicht zum Leben reicht, sollte diese Lücke mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung inkl. Dienstunfähigkeitsklausel geschlossen werden.

Beamter auf Probe/Widerruf

Beamte auf Probe/Widerruf werden bei Dienstunfähigkeit wegen Krankheit oder Unfällen in der Freizeit entlassen und in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert. Es gibt kein Geld vom Dienstherrn.

Beamter auf Lebenszeit

Bei Dienstunfähigkeit wegen Krankheit und nach einer Wartezeit von 5 Jahren (mit Beamtenstatus), erhält der verbeamtete Lehrer ein Ruhegehalt, welches von der geleisteten Dienstzeit abhängt und sich jährlich steigert.

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Welche Faktoren haben Einfluss auf die Höhe der Beiträge?

Studenten können sich einen günstigeren Beitrag sichern und vom jungen Alter profitieren.

Unter anderem haben die folgenden Faktoren Einfluss auf die Höhe der monatlichen Beiträge für eine Dienstunfähigkeitsversicherung.

EINTRITTSALTER

Umso jünger man die Absicherung abschließt, umso günstiger ist der Tarif.

RISIKOZUSCHLÄGE

Aufgrund von Vorerkrankungen können Zuschläge erhoben oder Ausschlüsse vereinbart werden. Deshalb empfehlen wir immer zuerst eine Risikovoranfrage. 

RENTENHÖHE

Die Rentenhöhe bestimmt maßgeblich den Beitrag, je höher, desto teurer die Absicherung. Aber auch die Leistung bei einer Berufs-/Dienstunfähigkeit wirkt sich auf die Beitragshöhe aus. Wir empfehlen bei Studenten mindestens 1.500 Euro Rente. Das ist aber nicht bei allen Anbietern möglich.

ENDALTER

Die Wahrscheinlichkeit einer Dienstunfähigkeit steigt mit zunehmendem Alter. Deshalb ist eine Versicherung mit einem niedrigen Endalter auch günstiger. Aber Vorsicht: Die Ersparnis lohnt sich meist nicht. Wir empfehlen das maximale Endalter von 65 oder 67.

BERUFSWAHL

Die unterschiedlichen Berufe werden in verschiedene Risikogruppen eingestuft. So zahlen Lehramt-Studenten weniger als Handwerker, jedoch mehr als BWLer.

Ab wann ist man wirklich dienstunfähig?

Ab wann die Dienstunfähigkeit wirklich greift, hängt von den Bedingungen ab.

Berufsunfähig ist, wer:

  • mindestens 50 % der Tätigkeiten nicht mehr ausüben kann, die im letzten Beruf erfordert waren
  • und wenn das mindestens 6 Monate andauert
  • oder wenn nur noch ein einfacher Beruf ausgübt wird, bei dem das Gehalt niedriger als vorher ist (in der Regel unter 80 % des letzten Verdienstes - hängt von den Bedingungen ab)
  • vorher eine bessere Lebensstellung hatte, als mit dem Beruf, den er konkret noch ausübt (das wird meist vor Gericht geklärt)

Verbeamtete Lehrer werden jedoch vom Dienstherrn dienstunfähig geschrieben. Da könnte es auch vorkommen, dass keine Berufsunfähigkeit von mind. 50 % vorliegt, man aber trotzdem dienstunfähig geschrieben wird.

So kann ein verbeamteter Lehrer bereits dann in den Ruhestand versetzt werden, wenn er in Folge einer Erkrankung innerhalb von 6 Monaten mehr als 3 Monate keinen Dienst getan hat und keine Aussicht besteht, dass innerhalb weiterer 6 Monate die Dienstfähigkeit wieder voll hergestellt wird.

Es kann Erkrankungen geben, bei denen zwar eine Dienstunfähigkeit vom Amtsarzt bestätigt wird, aber keine Berufsunfähigkeit vorliegt. Daher empfehlen wir für Studenten mit dem Ziel der Verbeamtung grundsätzlich den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit Dienstunfähigkeitsklausel. Dann wird allein durch die Bestätigung der Dienstunfähigkeit bezahlt.

Aber natürlich kann es auch umgekehrt so sein: jemand ist berufsunfähig, kann also seinen Beruf zu 50 % nicht mehr ausüben, aber er wird nicht dienstunfähig geschrieben.

Referendariat schon gut versichert

Lohnt sich eine Dienstunfähigkeits­versicherung für Studenten?

Ja! Denn in den Jahren während des Studiums bis zur Verbeamtung besteht überhaupt keine staatliche Absicherung. Das heißt, kann das Studium nicht mehr fortgeführt werden oder muss sogar abgebrochen werden, zahlt weder der Staat und auch sonst niemand einen Ausgleich. 

Und auch nach dem Studium dauert es meist mindestens 5 Jahre bis der Beamtenstatus erreicht wird und zumindest ein Teil abgesichert wird.

Die wichtigsten Gründe, warum man schon als Student absichern sollte:

- günstiger Beitrag mit Studentenrabatt wird gesichert

- auch die Zeit während des Studiums ist schon abgesichert

- als junger Mensch ist man meist noch gesünder, d.h. man bekommt weniger Ausschlüsse oder Zuschläge aufgrund von Vorerkrankungen

- Die Rente ist bei Berufseinstieg und anderen Gründen erhöhbar

Du möchtest erfahren, wie hoch für dich die Kosten einer Dienstunfähigkeitsversicherung wären? Kein Problem! Nutze dafür einfach das Formular zum kostenlosen Tarifvergleich.


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