Zum Hauptinhalt springen
Sterbegeldversicherung Erfahrungen: Was Kunden wirklich berichten

Sterbegeldversicherung Erfahrungen: Was Kunden wirklich berichten

Kurz erklärt:

Eine Sterbegeldversicherung zahlt im Todesfall eine festgelegte Summe zwischen 1.500 und 25.000 Euro an die Hinterbliebenen aus. Je nach Eintrittsalter liegen die monatlichen Beiträge zwischen 6,7 und 164 Euro, bei Wartezeiten von 6 bis 36 Monaten. Die Relevanz zeigt sich in der Altersverteilung: Über die Hälfte der verstorbenen Frauen und fast ein Drittel der verstorbenen Männer waren 85 Jahre oder älter. Vorsorge wird mit zunehmendem Alter immer wichtiger. Im Jahr 2023 starben in Deutschland 1,03 Millionen Menschen, wobei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs für über 55 Prozent der Todesfälle verantwortlich waren.

Die Beschwerdestatistik 2023 weist 18.037 Fälle beim Versicherungsombudsmann aus, was einem Anstieg von 13,4 Prozent entspricht. Dennoch berichten viele Versicherte von schnellen Auszahlungen binnen 5 bis 7 Werktagen. Die Erfahrungen hängen stark vom Anbieter ab. LV 1871 garantiert eine Bearbeitung in 5 Tagen, während sich Auszahlungen ohne benannten Bezugsberechtigten über Monate verzögern können. Häufige Probleme entstehen nicht durch Leistungsverweigerung, sondern durch fehlende Unterlagen wie Sterbeurkunde oder Versicherungsschein.

Besonders positiv schneiden Anbieter wie SOLIDAR (4,9 von 5 Sternen bei über 1.400 Bewertungen) und Allianz ab. Die Erfolgsquote bei Beschwerden liegt jedoch nur bei rund 35 Prozent. Rechnerisch lohnt sich eine Sterbegeldversicherung meist nur bei geringer Lebenserwartung. Ein 70-Jähriger zahlt bis zum 85. Lebensjahr etwa 13.320 Euro ein für eine Versicherungssumme von 8.000 Euro. Stiftung Warentest bewertet die meisten Tarife als „selten sinnvoll“, während Segura Life LV 1871 und DELA zu Testsiegern erklärt.

Für jüngere Menschen bieten Alternativen oft mehr finanziellen Nutzen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Risiko: 25 Prozent vs. Sterberisiko: 2 Prozent), ETF-Sparpläne, Tagesgeldkonten mit Sperrvermerk oder Bestattungsvorsorgeverträge sind häufig flexibler und langfristig rentabler – besonders bei längerer Lebenserwartung.

Welche Erfahrungen haben Kunden mit Sterbegeldversicherungen gemacht?

Sterbegeldversicherungen sind lebenslange Kapitallebensversicherungen mit kleinen Versicherungssummen, die ausschließlich zur Deckung von Bestattungskosten dienen. Die Beiträge richten sich nach Alter, Summe und Wartezeit – ohne Gesundheitsprüfung gelten meist 12 bis 36 Monate Wartezeit, mit Prüfung entfällt sie, birgt aber Ablehnungsrisiken. Da der Leistungsfall garantiert eintritt, sind die Policen vergleichsweise teuer, was reale Kundenerfahrungen umso wichtiger macht.

Wie zufrieden sind Versicherte mit der Auszahlung?

LV 1871 garantiert die Auszahlung innerhalb von 5 Werktagen nach Dokumenteneingang, während ERGO mit "innerhalb kurzer Zeit" wirbt, was praktisch 3-7 Tage bedeutet. Der Branchendurchschnitt liegt bei 5-7 Werktagen für Standardfälle mit vollständigen Unterlagen. Express-Optionen bei mehreren Anbietern ermöglichen Auszahlungen binnen 48 Stunden, setzen aber einen benannten Bezugsberechtigten voraus.

Ohne explizit genannten Bezugsberechtigten verlängert sich die Auszahlung dramatisch. Die Beantragung eines Erbscheins dauert mehrere Wochen bis Monate, währenddessen die Hinterbliebenen in Vorleistung treten müssen. Die Deutsche Rentenversicherung zahlt zwar einen Vorschuss auf das Sterbevierteljahr, doch dieser deckt selten die gesamten Bestattungskosten.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) dokumentierte 2024 einen Rückgang der Kundenzufriedenheit. Nur 47% der Betroffenen zeigten sich mit der Schadensregulierung sehr zufrieden, während die Gesamtzufriedenheit von 73,6 auf 71,0 Punkte sank. Besonders kritisch: Die Information zum Bearbeitungsstand erreichte mit 68 Indexpunkten den niedrigsten Wert, die Verständlichkeit der Schadenabrechnung lag bei nur 67 Punkten.

Die Assekurata-Kundenzufriedenheitsstudie 2022 bestätigt den Negativtrend. Die Zufriedenheit mit der Schadenbearbeitung sank von 73 auf 72 Punkte, die mit der Bearbeitungsdauer von 72 auf 71 Punkte. Diese schleichende Verschlechterung trifft Hinterbliebene in einer emotional belastenden Situation besonders hart.

Welche Probleme treten häufig auf?

Fehlende Unterlagen blockieren 80% aller verzögerten Auszahlungen. Hinterbliebene müssen eine amtliche Sterbeurkunde, den Original-Versicherungsschein und eine ärztliche Bescheinigung über die Todesursache vorlegen. Fehlt nur ein Dokument, stockt die komplette Bearbeitung. Bei unnatürlichen Todesfällen warten Versicherer zusätzlich den Abschluss polizeilicher Ermittlungen ab.

Die BaFin identifizierte 2023 strukturelle Probleme bei den Versicherern: Personalmangel in den Leistungsabteilungen, veraltete IT-Systeme und gehäufte Schadenereignisse führen zu systematischen Verzögerungen. Diese Mängel treffen auf steigende Todesfallzahlen - 2023 starben 1,03 Millionen Menschen in Deutschland.

Streitigkeiten entstehen bei unklaren Bezugsberechtigungen. Der dokumentierte HDI-Fall zeigt die Dramatik: Eine Tochter verweigerte zwei Jahre lang den Identitätsnachweis, blockierte damit die Auszahlung an alle Erben. Erst ein Gerichtsurteil erzwang die Mitwirkung. Solche Extremfälle sind selten, zeigen aber die Wichtigkeit eindeutiger Bezugsberechtigungen.

Die Wartezeiten-Staffelung unterscheidet sich erheblich je nach Anbieter und Tarifgestaltung.

  • LV 1871: 6 Monate (kürzeste Wartezeit, dafür höhere Beiträge)
  • DELA/Monuta: DELA hat entweder keine Wartezeit (mit Gesundheitsfragen oder 24 Monate ohne Gesundheitsfragen)
  • Allianz: 12 Monate (6 Monate bei Einmalzahlung)
  • ERGO Komfort/Premium: 18 Monate
  • ERGO Grundschutz: 36 Monate (günstigster Tarif, längste Wartezeit)

Was berichten Hinterbliebene über die Abwicklung?

"Meine Schwiegereltern hatten beide ihre Sterbeversicherung bei SOLIDAR abgeschlossen und nach ihrem Versterben wurden diese Verträge völlig problemlos abgewickelt", berichtet ein Kunde auf der Bewertungsplattform. Ein weiterer bestätigt: "Tod nach ca. 1½ Jahren - Versicherungssumme wurde voll ausgezahlt und völlig problemlos." Diese positiven Erfahrungen dominieren bei Anbietern mit klaren Prozessen und wenn alle Dokumente vorliegen.

Problematische Fälle offenbaren Schwachstellen. Bei der Versicherungskammer Bayern dauerte die Auszahlung über 6 Monate, weil interne Prozesse nicht griffen. Ein Kunde der Nürnberger berichtet von "endlosen Rückfragen" trotz vollständiger Unterlagen. Die psychische Belastung durch solche Verzögerungen in der Trauerphase wiegt schwer.

Die Beschwerdezahlen sprechen eine deutliche Sprache. Beim Versicherungsombudsmann gingen 2024 insgesamt 21.548 Beschwerden ein - ein Höchststand seit Gründung 2001 (+19,5% gegenüber 2023). Von den 18.037 Beschwerden zu Lebensversicherungen 2023 waren 13.205 zulässig. Die Erfolgsquote von nur 35% bei Lebensversicherungen liegt deutlich unter den 50,8% anderer Versicherungssparten.

Die durchschnittliche Bearbeitungszeit beim Ombudsmann beträgt 70-75 Tage. Run-Off-Gesellschaften wie Proxalto weisen mit 14,65 Beschwerden pro 100.000 Verträge eine zehnfach höhere Beschwerdequote auf als aktive Versicherer (1,29 pro 100.000). Diese Gesellschaften wickeln nur noch Altbestände ab und investieren minimal in Kundenservice. Die Erfahrungen zeigen: Die Wahl des Anbieters entscheidet maßgeblich über die Qualität der Abwicklung im Ernstfall.

Welche Anbieter von Bestattungsversicherungen haben die besten Bewertungen?

Die Erfahrungen mit Sterbegeldversicherungen variieren deutlich je nach Anbieter. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über Bewertungen, Besonderheiten und Wartezeiten ausgewählter Versicherer.

<table> <thead> <tr> <th>Anbieter</th> <th>Bewertung</th> <th>Anzahl Bewertungen</th> <th>Besonderheiten</th> <th>Wartezeit</th> </tr> </thead> <tbody> <tr> <td>Allianz</td> <td>4,9/5 Sterne (eKomi)</td> <td>295</td> <td>BestattungsSchutzbrief, Sofortschutz bei Unfall</td> <td>12 Monate</td> </tr> <tr> <td>SOLIDAR</td> <td>4,9/5 Sterne</td> <td>1.400+</td> <td>Besonders kulant, schnelle Abwicklung</td> <td>24 Monate</td> </tr> <tr> <td>DELA</td> <td>4,0/5 Sterne (Trustpilot)</td> <td>129</td> <td>Kooperation mit DBF, Auslandsüberführung inkl.</td> <td>6-12 Monate</td> </tr> <tr> <td>Hannoversche</td> <td>4,0/5 Sterne (Trustpilot)</td> <td>808</td> <td>Beitragsfreiheit ab 85, flexible Summen</td> <td>18 Monate</td> </tr> <tr> <td>LV 1871</td> <td>4,5/5 Sterne</td> <td>412</td> <td>Kürzeste Wartezeit, Höchstalter 95</td> <td>6 Monate</td> </tr> </tbody> </table>

SOLIDAR dominiert mit über 1.400 Bewertungen und 4,9 Sternen die Kundenzufriedenheit. Kunden loben besonders die "unkomplizierte und schnelle Abwicklung" sowie die "Kulanz bei Sonderfällen". Ein Kunde berichtet: "Innerhalb von drei Tagen war das Geld auf dem Konto - in dieser schweren Zeit eine große Entlastung."

Die Allianz punktet mit ihrem BestattungsSchutzbrief durch sofortigen Schutz bei Unfalltod und weltweite Gültigkeit. Die 295 eKomi-Bewertungen mit 4,9 Sternen bestätigen die Servicequalität. Kunden schätzen besonders die "verständlichen Unterlagen" und die "hilfsbereiten Mitarbeiter im Leistungsfall".

DELA bietet durch die Kooperation mit der Deutschen Bestattungsfürsorge (DBF) Zusatzleistungen. Die Überführung aus dem Ausland ist bis 10.000 Euro mitversichert, die maximale Versicherungssumme liegt bei 20.000 Euro. Die Wartezeit bei der DELA beträgt 24 Monate oder gar keine mit Gesundheitsprüfung.

Die Hannoversche ermöglicht Versicherungssummen zwischen 3.000 und 25.000 Euro. Die Beitragsbefreiung bei der Hannoverschen beginnt bei 70 Jahren. Die 808 Trustpilot-Bewertungen zeigen ein gemischtes Bild: Während die Abwicklung meist reibungslos läuft, kritisieren einige Kunden die "langsame Kommunikation" und "unklare Formulare".

Wie kulant sind Versicherer im Leistungsfall?

Die Erfolgsquote von nur 35% bei Lebensversicherungsbeschwerden liegt deutlich unter dem Durchschnitt aller Versicherungssparten (50,8%). Diese niedrige Quote erklärt sich durch die komplexe Rechtslage bei Lebensversicherungen: Streitigkeiten über Widerrufsrechte, Bewertungsreserven und Überschussbeteiligungen dominieren die Verfahren.

Die BaFin-Beschwerdestatistik 2023 verzeichnete 7.680 Versicherungsbeschwerden (+20,6%). Hauptkritikpunkte: Verzögerte Leistungsbearbeitung (42%), intransparente Kommunikation (31%) und mangelhafte Erreichbarkeit (27%). Die BaFin prüfte daraufhin 13 Lebensversicherer wohlverhaltensaufsichtlich - über 20% des Marktes.

Besonders problematisch entwickelten sich die Bewertungsreserven. Von +204,1 Milliarden Euro (2020) drehten sie auf -97 Milliarden Euro (2022), bedingt durch steigende Zinsen. Versicherte, die mit Zusatzleistungen aus Bewertungsreserven rechneten, gingen leer aus. Dies führte zu massiver Verärgerung und Beschwerden.

Die Ombudsmann-Verfahren dauern durchschnittlich 2,5 Monate. Bei Summen über 10.000 Euro sinkt die Verbindlichkeit der Schlichtung - Versicherer können die Empfehlung ablehnen. Dies erklärt teilweise die niedrige Erfolgsquote, da viele Sterbegeldversicherungen diese Grenze überschreiten.

Positive Ausnahmen existieren: WWK Leben und ERGO Vorsorge erhielten 2024 Bestnoten für Kundenzufriedenheit. Der Münchener Verein wurde als "Versicherer des Jahres" ausgezeichnet. Diese Anbieter investieren erkennbar in Servicequalität und schnelle Leistungsbearbeitung.

Die stark schwankende Servicequalität macht eine sorgfältige Anbieterauswahl essentiell - besonders mit Blick auf die zentrale Frage der Sinnhaftigkeit.

In welchem Zusammenhang steht die Häufigkeit von Todesfällen in Deutschland mit der Bestattungsvorsorge?

Im Jahr 2023 starben in Deutschland rund 1,03 Millionen Menschen, was einem Rückgang von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Besonders auffällig ist die Altersverteilung: Über 50 Prozent der verstorbenen Frauen und rund ein Drittel der verstorbenen Männer waren 85 Jahre oder älter. Diese Zahlen verdeutlichen die Konzentration von Todesfällen im hohen Alter und unterstreichen die Bedeutung einer rechtzeitigen Bestattungsvorsorge.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren mit 33,9 Prozent aller Fälle die häufigste Todesursache, gefolgt von Krebserkrankungen mit einem Anteil von 22,4 Prozent. Weitere Ursachen waren Lungenentzündungen mit 20.900 Fällen (ein Anstieg von 13,1 Prozent) und COVID-19 mit 25.768 Todesfällen. Nicht natürliche Todesursachen wie Unfälle, Stürze oder Suizide machten knapp 5 Prozent aller Todesfälle aus. Diese Daten zeigen, dass viele Todesfälle nicht plötzlich eintreten, sondern sich häufig abzeichnen. Eine rechtzeitige finanzielle Vorsorge ist daher sinnvoll und gut planbar.

Gleichzeitig bleibt das Thema Tod in vielen Familien tabu. Laut einer YouGov-Umfrage im Auftrag der DELA Lebensversicherung haben sich zwar über zwei Drittel der Befragten bereits Gedanken über das eigene Lebensende gemacht, jedoch nur wenige konkrete Vorkehrungen getroffen. Die durchschnittlichen Bestattungskosten liegen zwischen 6.000 und 8.000 Euro, was ohne Rücklagen schnell zur finanziellen Belastung für Angehörige werden kann.

Angesichts der demografischen Entwicklung und zunehmender Pflegebedarfe gewinnt die Bestattungsvorsorge an Relevanz. Wer frühzeitig vorsorgt – etwa mit einer Sterbegeldversicherung, einem Treuhandkonto oder einem Bestattungsvorsorgevertrag – entlastet seine Familie sowohl organisatorisch als auch finanziell.

Ist eine Sterbegeldversicherung sinnvoll?

Ob sich eine Sterbegeldversicherung lohnt, hängt stark von Alter, Gesundheitszustand und finanzieller Ausgangslage ab. Für Menschen über 60 ohne Rücklagen kann sie sinnvoll sein, da Sparpläne in kurzer Zeit nicht ausreichen, um die durchschnittlichen Bestattungskosten von 7.000 bis 13.000 Euro zu decken. Auch Personen mit schweren Vorerkrankungen, die keine Risikolebensversicherung mehr abschließen können, profitieren von Tarifen ohne Gesundheitsprüfung – trotz längerer Wartezeiten. Für Bezieher von Grundsicherung bietet die Versicherung zusätzlich den Vorteil der Schonvermögensregelung bis rund 5.400 Euro.

Für junge Menschen ist eine Sterbegeldversicherung dagegen in den meisten Fällen finanziell nachteilig. Die Laufzeiten sind lang, die Versicherungssummen niedrig und die Verwaltungskosten hoch. Bei monatlichen Beiträgen von 30 bis 50 Euro über mehrere Jahrzehnte zahlt man oft mehr ein, als im Todesfall ausgezahlt wird. Alternative Vorsorgemöglichkeiten wie ETF-Sparpläne oder Tagesgeldkonten bieten deutlich mehr Flexibilität, bessere Renditen und bleiben im Besitz der Versicherten.

Eine weitaus wichtigere Absicherung in jungen Jahren ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Während das Risiko, vor dem 65. Lebensjahr zu sterben, unter drei Prozent liegt, wird jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Lebens berufsunfähig. Der finanzielle Schaden durch Einkommensverlust ist enorm – und lässt sich mit einer BU-Versicherung zuverlässig absichern. Ein früher Abschluss sichert günstige Beiträge und reibungslose Gesundheitsprüfung, bevor erste Vorerkrankungen zu Ausschlüssen führen.

Unsere Berater bei finanzteam26 unterstützen dich dabei, die richtige Entscheidung zu treffen – ob Sterbegeldversicherung, BU oder alternative Vorsorge. Wir analysieren deine persönliche Situation, vergleichen mehr als 40 Anbieter und helfen dir, die passende Lösung zu finden – individuell, unabhängig und auf Augenhöhe.

Vereinbare jetzt dein kostenloses Beratungsgespräch und starte mit der richtigen Absicherung in deine finanzielle Zukunft.

Was sollte man über Sterbegeldversicherungen noch wissen?

Sterbegeldversicherungen werfen häufig konkrete Fragen auf – etwa zur Auszahlung, Wartezeit oder Kündigung. Die folgenden Antworten fassen die wichtigsten Punkte kompakt zusammen.

Wie schnell wird eine Sterbegeldversicherung ausgezahlt?

Die meisten Versicherer zahlen innerhalb von 5–10 Werktagen nach Einreichen aller Unterlagen. LV 1871 garantiert sogar eine Auszahlung in 5 Tagen.

Welche Dokumente braucht man im Leistungsfall?

Benötigt werden in der Regel: Sterbeurkunde, Versicherungsschein, amtliche Todesbescheinigung und ein Auszahlungsantrag. Manchmal wird zusätzlich ein Erbschein verlangt.

Wann verweigern Versicherer die Auszahlung?

Probleme entstehen meist durch fehlende oder unvollständige Unterlagen – nicht durch grundsätzliche Leistungsverweigerung. Bei Konflikten kann der Versicherungsombudsmann helfen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Wartezeit?

Tarife ohne Gesundheitsprüfung haben Wartezeiten von 12–36 Monaten. Mit Gesundheitsprüfung entfällt sie, allerdings kann es bei Vorerkrankungen zur Ablehnung kommen.

Lohnt sich eine Sterbegeldversicherung auch im Rentenalter?

Ja, vor allem für Menschen ohne Rücklagen, die kurzfristig Vorsorge treffen möchten. Beiträge und Wartezeit sollten jedoch genau geprüft werden.

Kann man die Versicherung vorzeitig beenden?

Eine Kündigung ist möglich, doch wird meist nur der Rückkaufswert ausgezahlt – dieser liegt oft unter den eingezahlten Beiträgen. Eine Übertragung ist nicht zulässig.

Author Name

Geschrieben von:

Christian Wimmer

Termin buchen

Christian Wimmer ist BKV-Experte und Berater, der sich auf die Versicherungsbedürfnisse von Handwerkern spezialisiert hat. Bevor er seine Karriere als Versicherungsmakler in Berchtesgaden absolvierte, war er selbst im Handwerk tätig. Mit dieser Erfahrung, die er aus 12 Jahren praktischer Tätigkeit im Handwerk – insbesondere in den Bereichen Zimmerer, Maurer und Dachdecker – gewonnen hat, versteht er die spezifischen Herausforderungen und Risiken dieser Berufsgruppen genau.

Über das finanzteam26

Christian Wimmer auf LinkedIn