18. Dezember 2020

Berufsunfähigkeits-versicherung der Württembergischen

Inzwischen hat die Württembergische ihre Bedingungen massiv verbessert, daher kann sie im Vergleich bleiben. Bisher war sie preislich nicht günstiger als vergleichbare Versicherungen- und meist war eine Versicherung mit besseren Bedingungen doch günstiger. Aus diesem Grund haben wir die Württembergische eher selten gemacht, können also auch nicht viel über die so wichtige anonyme Risikoprüfung sagen. Wer also unbedingt will, kann – aber ein Vergleich lohnt sich meist.

 Wer es genau wissen will: hier wieder unser Test der positiven und negativen Bedingungen aus unserer Sicht.

Der folgende Vergleich wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Listen werden regelmäßig überprüft, jedoch kann keine Garantie für die Aktualität aller aufgeführten Punkte übernommen werden.

Hier die positiven Punkte im Vergleich:

Württembergische, Stand AVB 07.2019

  • der Tarif die Berufsunfähigkeit des Studierenden absichert,
  • keine Schlechterstellung bei Studienabbruch,
  • vorläufiger Versicherungsschutz für Krankheiten und Unfälle,
  • Beitragsfreistellung oder Stundung der Beiträge oder Beitragsfreistellung bei Zahlungsschwierigkeiten,
  • eine Leistungsdynamik gewählt werden kann,
  • der Beitrags-Leistungs-Dynamik kann beliebig oft widersprochen werden,
  • Nachversicherung ohne und mit Ereignis,
  • kein Zusatz„ mehr als altersentsprechender“ Kräfteverfall,
  • klare Regelung bei der Umorganisation von Selbständigen,
  • Infektionsklausel für alle Berufe,
  • kein Ausschluss grobfahrlässiges Verhalten im Straßenverkehr,
  • Teilzeitregelung - aber nur für 12 Monate nach Wechsel,
  • keine Anzeige von Gesundheitszustandsänderungen während des Leistungsbezuges nötig,
  • weltweiter Versicherungsschutz,
  • Verlängerung der Versicherungsdauer, wenn die Regelaltersgrenze angehoben wird, wenn eine Versicherungsdauer mindestens bis zum Endalter 67 vereinbart wurde.

Die negativen dürfen nicht fehlen:

Nachteilig kann sich u.a. auswirken:

  • bei Studierenden keine Berücksichtigung der Lebensstellung des angestrebten Berufes ab der 2. Studienhälfte, die normalerweise mit dem erfolgreichem Abschluss des Studiums erreicht wird,
  • die Beitrags-/Leistungsdynamik erlischt mit einem Leistungsfall (Neubeantragung möglich),
  • Begrenzung der Beitrags-/Leistungsdynamik auf 80 % des Nettoeinkommens, berücksichtigt werden u.a. auch gleichartige Ansprüche aus gesetzlichen Versorgungssystemen,
  • Erhöhung der Rente mit der ereignisunabhängigen Nachversicherung nur, wenn Sie in den letzten 12 Monaten nicht länger als 14 Kalendertage durchgehend außerstande waren, Ihre Berufstätigkeit auszuüben,
  • die Nachversicherungsmöglichkeit erlischt nach Beantragung eines Leistungsfalles,
  • Prüfung von Beruf- und Freizeitrisiken bei der Nachversicherung,,
  • Berücksichtigung eventueller weiterer beruflicher Tätigkeiten entsprechend den zeitlichen Anteilen im Leistungsfall,
  • kein Schutz vor konkreter Verweisung nach Ausscheiden - Schonfrist vorhanden - aus dem Berufsleben,
  • Umorganisation gilt auch für Personen, die einem Selbständigen gleichzusetzen sind, z. Bsp. Vorstände,
  • Infektionsklausel gilt nicht aufgrund behördlicher Anordnungen,
  • Teilzeitklausel nur innerhalb von 12 Monaten nach Wechsel in Teilzeit,
  • keine Dienstunfähigkeitsklausel.

Wenn du dich also nicht selbst mit dem Thema herumschlagen möchtest, melde dich einfach bei uns über das Kontaktformular oder noch einfacher: vereinbare einfach einen Termin hier, bei einem unserer Experten für Berufsunfähigkeit.

Judith Schmied

Beitrag von Judith Schmied, Spezialistin für Berufsunfähigkeit


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